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Steuern in den USA

Steuern in den USA

Welche Steuern muss man in den USA bzw. Bundesstaaten bezahlen? Regelungen bei Inc. und LLC Firmen sowie persönliches Einkommen.
Das Verwaltungsgebäude des Internal Revenue Code IRC der Steuerbehörde in den USA.

Steuersystem in den USA

Die USA haben ein föderales Besteuerungssystem. Das heißt man muss erst mal an die Gemeinden sowie dem Staat Steuern abführen. Diese lokalen Steuern kann man dann gegenüber dem Bund abschreiben und zahlt dann die Bundessteuer.

Wie auch bei uns ist das Steuerrecht in den USA sehr umfangreich. Daher kann hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Staaten. In den ersten Jahren sollte unbedingt ein Steuerfachanwalt unterstützen. Hilfe geben auch diverse USA Steuerratgeber.

Steuern in den USA

In den USA gibt es drei Steuern. Die des Bundes (Federal Tax), die des Landes (State Tax) und teilweise auch der Städte (City Tax oder Local Tax).

  • Federal Tax: ist wie hier progressiv von 15%( bis $50T) - 35% (ab$10M).
  • State Tax: von 0% (Nevada & Wyoming) bis 9,9% (District of Columbia). In Delaware liegt sie progressiv bis 6,6%, Florida 5,5% und in Kalifornien bei 8,84%. Siehe wikipedia.org/State_income_tax
  • Gemeinde Steuern (Local Tax), Sales Tax (Value added Tax) - Einige Städte erheben eine zusätzliche Steuer. Z.B New York City (4-8,88%), San Francisco (6,5-9%) & San Jose (6,5-8,75%), Los Angeles (6,5-9,5%).
Sie wird bei Endkunden (nicht Distributoren) aufgeschlagen.

Bundessteuern (Federal Tax)

Die Bundessteuern werden vom Bundesfinanzministerium (Treasury Department) und der Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service) erhoben. Das Treasury Department ist für die Regelung der Steuern nach dem Gesetz zuständig. Das Steuerrecht wird im Internal Revenue Code (IRC) verfasst, das dann von der IRS umgesetzt wird. Bei Steuerfragen auf Bundesebene erteilt die IRS verbindliche Auskunft, die man dann auch unter den Private Rulings einsehen kann.

Auf Bundesebene (Federal Gouvernement) z.B. fallen folgende Steuern an:

  • Bundeseinkommensteuer (Federal Income Tax)
  • Bundeskörperschaftsteuer (Federal Corporate Tax)
  • Verbrauchsteuern (Federal Excise Taxes)
  • Bundessozialversicherung (Federal Social Insurance)
  • Bundeserbschafts- und -schenkungsteuer (Federal Estate and Gift Taxes)

Gesetzgebung des Bundes Title 26 United States Code

Landessteuern (State Tax)

Die Steuerregelungen auf Staatsebene entsprechen in fast allen Staaten denen des Bundes. Auf Landesebene (State Tax) können folgende Steuern anfallen:

  • Verkaufssteuer (Sales Tax und Use Tax)
  • Einkommensteuern (State Income Tax)
  • Grund- und Vermögenssteuern (State Property Tax)
  • Erbschaft- und Schenkungsteuer (Estate and Gift Taxes)
  • Arbeitslosenversicherungssteuer (Unemployment Insurance Tax)
  • Körperschaftsteuern (State Corporate Tax)
  • Konzessionssteuer (Franchise Tax)

Eine Firma die in Delaware gegründet wurde bzw. jemand der dort wohnt muss dort seine State Tax entrichten. Wenn man in einem anderen Staat aktiv wird, muss man anteilig auch dort Steuern bezahlen. Bei Firmen etwa wenn sich dort Niederlassungen mit Beschäftigten oder Waren verkauft werden. Und bei Personen wenn im anderen Staat Mieteinnahmen oder andere Einkünfte erzielt werden.

Gesetzgebung des Bundesstaates Delaware Title 30 (State Taxes)

Derzeit wird in Nevada, South Dakota und Wyoming keine State Corporate Tax und in Alaska, Florida, Nevada, South Dakota, Texas, Washington und Wyoming keine State Personal Income Tax erhoben.

Gemeinde Steuer (Local Tax)

Es gibt in einigen Staaten auch Städte bzw. Gemeinden, die zusätzlich auch eine Einkommensteuer erheben. u.a. Delaware, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Maryland, Michigan, Missouri, New York, Ohio, Oregon und Pennsylvania.

Umsatz- und Gebrauchssteuer (Sales and Use Tax)

In den USA gibt es auf Bundesebene keine Mehrwert- oder Umsatzsteuer. Es gibt auf bundesstaatlicher Ebene jedoch die Sales and Use Tax, die von allen Staaten mit Ausnahme von Alaska, Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon erhoben wird.

Die Sales / Use Tax wird beim Verkauf auf bewegliche Güter, bzw. in manchen Staaten auch bei Dienstleistungen und kostpflichtigen Downloads erhoben, die innerhalb des selben Staates erfolgen. Bei Lieferungen, insbesondere Onlineshops in einem anderen Bundesstaat entfällt diese Steuer (noch!). Beim Handel oder Dienstleistungen über Staatsgrenzen hinweg wird meist stattdessen die Use Tax (Ausnahme Onlineshops, aber es wird derzeit ein Gesetzesänderung eingebracht) erhoben.

Normalerweise erhält der Bundesstaat die Sales/Use Tax plus zusätzlich die Gemeinden, wenn sie eine solche erheben. Der sogenannte Nexus, welcher Staat Anspruch hat, hängt meist vom physischen Standort des Verkäufers ab, ist aber in jedem Bundesstaat unterschiedlich geregelt.

Verkäufer müssen sich bei der Finanzbehörde im jeweiligen Staat registrieren. Sie müssen beim Verkauf die jeweilige Sales & evtl. Use Tax auf die Rechnung aufschlagen.

Diese Steuern müssen je nach Vereinbarung monatlich oder quartalsmäßig erklärt werden.

Sie ist nicht mit der Umsatzsteuer, die hier vom Bund einheitlich erhoben wird, vergleichbar. Alaska, Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon erheben als einzige keine Sale Tax bzw. Use Tax. Jedoch können in diesen Staaten die Gemeinden diese Steuer dennoch erheben.

Wenn ein deutsches Unternehmen in den USA Dienstleistungen erbringt kann es in den USA Sales / Use Tax pflichtig werden. Dazu muss man sich im zuständigen Bundesstaat registrieren lassen um die Steuer abführen zu können. Ein Reverse-Charge-Verfahren wie bei uns in Europa existiert in den USA nicht.

Delaware State Code Title 30 (State Taxes)

Steuerpflicht

Wie bei uns wird zwischen beschränkter und unbeschränkten Steuerpflicht unterschieden.

Unbeschränkte Steuerpflicht

Wer in den USA unbeschränkt Steuerpflichtig ist muss sein gesamtes Welteinkommen versteuern. Daher sollte immer eine Niederlassung in den USA gegründet werden. Unbeschränkt Steuerpflichtig sind

  • USA Niederlassungen
  • US – Bürger
  • Nicht US Bürger, die in den USA leben, z.B. mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis oder mit einem Einwanderungsvisa (Greencard)
  • Nicht US-Bürger bei einem Aufenthalt von über 183 Tagen. bzw. min 31 Tage im aktuellen Jahr + 1/3 im letzten und 1/6 Tage im vorletzten Jahr. Also auf keinen Fall jedes Jahr ‚nur‘ 183 Tage in den USA arbeiten.
  • Sollte ein nicht US-Bürger Einkommen von einer US Firma oder US-Tochter erhalten, wird er sofort steuerpflichtig.

Beschränkte Steuerpflicht

Eine beschränkte Steuerpflicht kann für Personen gelten, die nicht als unbeschränkt Steuerpflichtig gelten aber Gelder aus US Quellen beziehen. Bei unregelmäßigen Einkünften, wie Arbeiten in den USA, wird eine Steuererklärung abgegeben. Wer regelmäßig Einkünfte, etwa durch Dividenden oder Lizenzen erwirtschaftet, wird von der IRC 30% Quellensteuer erhoben. Die Quellensteuer kann aber durch das Doppelbesteuerungsabkommens verringert werden (Siehe DBA weiter unten).

Steuern

Das amerikanische Steuerrecht unterscheidet wie bei uns zwischen natürlichen Personen und Gesellschaften (juristischen Personen).

Steuern bei Firmen (Juristische Personen)

Wer eine US-Gesellschaft gründet, muss natürlich auch in den USA Steuern bezahlen. Auf keinen Fall sollte die Deutsche Muttergesellschaft in den USA steuerpflichtig werden. Dies würde zu Offenlegungspflichten führen und einen riesigen finanztechnischen Aufwand nach sich ziehen. In Deutschland bilanziert man nach HGB und in den USA nach US-GAAP. Die beiden Systeme sind schwer vereinbar.

Die Besteuerung hängt von der Wahl der Rechtsform der Firma ab. Die Steuerunterschiede zwischen Inc., LLC und LP sind aber gering.

Eine Steuererklärung ist jeweils im März auf Bundes und Staatenebene fällig. Sie wird vom Certified Public Accountant (CPA) einem externen Wirtschaftsprüfer vorbereitet und muss in jedem niedergelassen Staat gemacht werden.

Steuern Incorporation (Inc.)

Die Incorporation ist eine Kapitalgesellschaft, die selbst (materiell) steuerpflichtig wird. Dadurch ergibt sich eine zweite Steuerebene (Tax Layer). Die Sharehoder selbst sind ähnlich wie bei einer AG/GmbH die Geschäftsführer. Für die Steuern ist der Treasure (CFO) zuständig. Steuerberater und Anwälte arbeiten getrennt.

Steuern Limited Liability Company (LLC)

Die LLC ist eine Personengesellschaft. Meist wird sie für Join Ventures genutzt. Sie gibt zwar unter ihren Namen eine Steuererklärung ab, jedoch trifft die Steuerpflicht ihre Eigentümer (Member). Damit kein deutscher Member sich in den USA steuerlich engagiert legt man über die LLC meist eine Inc. als Holding.

Körperschaftssteuer (Corporate Tax)

Nicht natürliche Personen wie Kapitalgesellschaften werden als juristische Personen der Körperschaftssteuer unterworfen. Diese muss Steuer an den Bund, dem Staat und teilweise an den Gemeinden abführen. Die Steuerpflicht bezieht sich auf das gesamte Welteinkommen. Ausnahme sind ausländische Gesellschaften die nur Ihre Einkünfte aus US-Quellen besteuern müssen.

Die Körperschaftsteuern für Kapitalgesellschaften des Bundes (Federal Corporate Income Tax) sind unter Title 26 U.S. Code § 11 - Tax imposed geregelt und liegen bei 15-35%.

Zusätzlich kommen noch Steuern der Länder (state income taxes) bzw. Gemeinden (local income taxes ) hinzu. Sie liegt von 0% in Washington bis 10% in Kalifornien weit auseinander. Diese lokalen Steuern sind gegenüber der Bundessteuer abzugsfähig, so dass man diese beiden Steuern nicht einfach addieren kann.

Bei Niederlassung in den USA (C-Corporation) kommt es zu einer doppelten Besteuerung. Einmal die Corporate Tax und zusätzlich die Dividenden der Gesellschafter. Bei einer S-Korporation wird der Gewinn direkt als Einkommen mit der Körperschaftssteuer verrechnet. Eine S-Corporation können aber nur US-Staatsbürger bzw. Greencard Besitzer gründen.

Check in the Box

Bei der Firmengründung kann man auf den IRS Formular 8832 die Gesellschaftsform ankreuzen. Mit dem Kreuz wird man als Personen statt Kapitalgesellschaft steuerrechtlich gesehen. Die Auswahlmöglichkeit hat man bei der Gründung von Partnerships (general, limited und limited liability) sowie für die LLC. Einzelunternehmen sind immer Personengesellschaften und C-Corporation können nur als Kapitalgesellschaften geführt werden.

Einkommenssteuer

Natürliche Personen werden nach ihrem Familienstand besteuert. Der Bundessteuersatz (personal income tax) wird im Title 26 U.S. Code § 1 (Tax imposed) geregelt. Erliegt bei Alleinstehenden zwischen 10 und 39,6%.

Auch bei der Einkommensteuer für Personen kommen bei den meisten Staaten noch die Landes bzw. Kommunensteuer von 1-12% hinzu die genauso als Ausgaben gegenüber dem Bund zu verrechnen sind.

Verordnung des Bundes Title 26 Code of Federal Regulations (Income Tax)

Siehe auch Sozialabgaben für Mitarbeiter

Steuererklärung

Firmen

Firmen geben über ihre Tax Identification Number (TIN) eine Steuerklärung je Staat ab. Bei kleinen Firmen ist das Kalenderjahr das Steuerjahr. Größere Firmen können eine fiskale Periode von 12 Monaten (Wirtschaftsjahr) wählen. Stichtag ist bei beiden der 15. Tag drei Monaten nach Ende des Steuerjahres. Beim Kalenderjahr also am 15. März. Eine Verlängerung der Frist ist auf Antrag (IRS Formblatt 7004) möglich jedoch bleibt die Fälligkeitsfrist der Steuern davon unberührt.

Gesellschaften müssen durch eine Buchhaltung die Angaben belegen. Die gängigen Arten sind die Ist-Versteuerung nach der Einnahmen-Überschussrechnung (Cash Method) und die Sollversteuerung mit Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich (Accrual Method), die vom Gesellschafter abgezeichnet werden muss. Ein Wechsel der Buchhaltung ist nur mit Zustimmung der IRS gestattet.

Bei börsennotierten Unternehmen ab 10 Mio$ bzw. 500 Aktionären findet ein jährliche Überprüfung durch die Börsen Aufsicht statt.

Die Steuerformulare für Corporation 1120 (bzw. 1120S bei S-Corporation) und Partnerships sind das Formular 1065. Gesellschaften die über 25% nicht in US-Hand wie etwa US-Niederlassung von ausländischen Firmen liegen müssen das Formblatt 5472 verwenden.

Das US Rechnungswesen basiert auf dem Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) das nicht mit dem hiesigen HGB vereinbar ist. Daher sollte immer eine US-Niederlassung gegründet werden.

Abschreibungen

Anschaffungen für den Betrieb werden über einen Zeitraum nach dem Modified Accelerated Cost Recovery System (MACRS) abgeschrieben. Die Abschreibung liegt in der Regel zwischen 3 und 20 Jahren. Immaterielle Güter Section 197 IRC wie Patente und Lizenzen werden über 15 Jahre Linear abgeschrieben. Software (Section 167 f. IRC) etwa über 36 Monate.

Abgeschrieben wird normalerweise über die die 200% bzw. 150%ige degressive Methode oder über die Linearmethode. Seit 2003 (Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003 ) gibt es unter bestimmten Voraussetzungen auch eine zusätzliche 50 bzw. 100% Abschreibung, diese gibt es jedoch nicht in allen Bundesstaaten.

Steuerermittlung

Bruttoeinkommen

Wie in Deutschland wird zuerst das Bruttoeinkommen (Gross Income) berechnet, das aus sämtlichen Einkünften besteht. Sowohl bei Arbeitnehmern als auch als Gesellschafter.

Dies sind etwa Gehälter, Einnahmen aus Gewerbebetrieben, Vermietung bzw. Pacht, Dividenden sowie Lebensversicherungen, Renten, Vorsorgeplänen und sonstigen Einkünfte.

Abzüge

Vom Bruttoeinkommen werden dann Ausgaben/Abzüge (deductions), die zur Erzielung von Einkommen dienen, abgezogen, aber auch Sonderausgaben wie private Vorsorge.

Dies sind etwa, Betriebsausgaben wie Gehälter, Miete, Pacht, Betriebskosten, Investitionen...

oder Private Versicherungen, Altersvorsorge, Medical Care,...

Ausländische Steuern werden entweder von der Bemessungsgrundlage oder im Anrechnungsverfahren abgezogen.

und sonstigen Abzügen.

Natürliche Personen können sogar Verluste anrechnen. Sollte dadurch das Einkommen negativ sein, kann man es zwei Jahre rückwirkend carry back und wenn immer noch ein Verlust bleibt 20 Jahre vorgetragen werden. Daher kann es auch zu Rückzahlungen kommen.

Ausnahme sind Veräusserungsverluste die nur mit Veräusserungsgewinnen verrechnet werden dürfen. Hier gelten fünf Jahre zurück und drei Jahre voraus.

Das IRC sieht auch eine Reihe von pauschalieren Abzügen (Standard Deduction) vor die Jährlich neu festgelegt werden.

Bei Einkommen kann zudem ein persönlicher Freibetrag (Personal Exemption) abgezogen werden. Auch dieser ändert sich Jährlich und liegt bei etwa $4.000. Dieser kann für sich, dem Partner und für jedes Kind (19 Jahre bzw. bis 24 Jahre bei Ausbildung) gelten gemacht werden.

Steuersatz

Von dem ermittelten Nettoeinkommen (Net Income bzw. Clear Profit) werden wie in Deutschland auch in den USA Steuersätze nach Einkommensstufen mit unterschiedlichen Steuersätzen berechnet.

Alternative Minimum Tax

Um durch steuerbegünstigte Investitionen oder anderen Steuerbefreiungen eine Steuerschuld zu vermeiden wurde 1969 die Alternative Minimum Tax (AMT) eingeführt.

Jeder Steuerzahler muss diese parallel zu seiner normalen Steuererklärung, eine Berechnung nach der AMT durchführen. Die AMT sieht weit weniger Abschreibungsmöglichkeiten und Pauschalen vor. Der Steuersatz richtet sich nach Einkommen und Familienstand und liegt bei 26-28%. Sollte bei dieser Berechnung eine höhere Steuerschuld ergeben so muss diese entrichtet werden.

Ach Firmen müssen diese AMT erstellen. Bei ihnen liegt der Steuersatz bei 20%.

Steuern auf Dividenden

Rückführung von Gewinnen in die deutsche Mutter

Gewinne werden vom Board of Directors als Dividenden ausgezahlt. Dividenden an die Gesellschafter sind als Einkommen Einkommenspflichtig. Wenn eine im auslandansässige Muttergesellschaft oder Gesellschafter der nicht in den USA steuerpflichtig ist Dividenden erhält, muss eine Quellensteuer in Höhe von 30% gezahlt werden die sich durch das Doppelbesteuerungsabkommen auf 5% reduziert werden kann.

Ab einer bestimmten Grenze kommen auf Gewinne noch 3,8% Abgabe für ObamaCare (Patient Protection and Affordable Care Act 9) hinzu.

Doppelbesteuerungsabkommen

Zwischen Deutschland und den USA gibt es seit 1991 ein Abkommen zu Vermeidung der doppelten Besteuerungen. Das Doppelbesteuerungsabkommen (double-tax agreement) wurde letztmalig 2007 umfassend novelliert. In Ihm werden neben Einkommen auch Erbschaft, Nachlass und Schenkungssteuer behandelt.

Normalerweise fallen bei Dividenden 30% Quellensteuer an, durch das Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) sind es nur noch 15% bzw. bei Schachteldividenden 5%.

Voraussetzung ist eine Beeilung von min. 10 % am US-Unternehmen.

Bei der Firmengründung „ No Par Value“ wählen - Formblatt 5472, sonst drohen $10.000 Strafe.

Links

Strafen

Wenn jemand seine Steuern aus wirtschaftlichen Gründen nicht sofort zahlen kann erhebt die Finanzbehörde 1%-14% Zinsen. Man sollte Verzug unverzüglich anmelden.

Bei falschen Steuererklärungen werden Bußgelder in Höhe von 5% bis 25% der Summe fällig. Für Steuerhinterziehung gibt es eine Geldstrafe bzw. zusätzlich eine Freiheitsstrafe.

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Bernd Krammer von USA Reisetipps

von
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