Hotels in den USA buchen

Ein Motel oder Hotel in den USA günstig buchen?

Tipps zum günstigen Buchen von Hotels und Motels in den USA. Eine Übersicht der Hotelketten.
In Las Vegas kann man in der Woche über günstig ein Hotel buchen mit vielen Extras und Upgrades. Am Wochenende wird es teurer. Ansonsten ist für einen Road Trip ein Motel die günstigere Alternative.
In Las Vegas kann man in der Woche über günstig ein Hotel buchen mit vielen Extras und Upgrades. Am Wochenende wird es teurer. Ansonsten ist für einen Road Trip ein Motel die günstigere Alternative.

Motels / Hotels in den USA buchen

Was man beim Buchen von Motels / Hotels in den USA beachten sollte:

Ob man sich ein Hotels und Motels vor Reisebeginn oder erst vor Ort sucht, sollte jeder für sich entscheiden. Um sich aber Stress vor Ort zu ersparen, ist es besser den ersten und letzten Tag vorbuchen, sowie touristische Highlights während der Saison. Hier ein paar Tipps um günstig Hotels in den USA zu buchen.

Discounts: Wie überall gibt es Rabatte:

  • AAA Rabatt gibt es auch für ÖAMTC und ADAC Mitglieder. Die AAA-Karte gibt es beim Club selber.
  • Seniorenrabatt: Senior ist man meist schon ab 50 Jahre.
  • Frühbucher, meist bei mehr als drei Wochen im Voraus.
  • Rabatt beim Vorauszahlen: Achtung diese Buchung kann meist nicht mehr storniert werden.
  • Veteranen und Soldaten. Uninteressant und ich rate dringend davon ab, nur wegen dem Rabatt, sich beim Militär zu bewerben.
  • Viele Hotels bieten auf Ihren Facebook Seiten Aktionen, bei denen man meist kurzfristig sparen kann.

Bei Rabatten fallen, aber meist die bessern Zimmerkategorien bei der Auswahl raus.

  • An manchen Orten, wie Las Vegas sind die Zimmer am Wochenende viel teurer.
  • Kundenkarte, fast jede Hotelkette hat Kundenprogramme. Mit ihnen kann man Punkte sammeln und vergünstigte oder freie Übernachtungen erhalten. Durch die Anmeldung bei den Newslettern erhält man Aktionen, bei denen man zusätzlich sparen kann.
  • Bei der Buchung abklären, ab wann man einchecken kann und vor allem bis wann, bevor das Zimmer geräumt werden muss.
  • Den Buchungscode des Hotels (nicht der Reservierungsplattform) zusammen mit der Telefonnummer notieren. Wenn man anruft kann man auch später einchecken.
  • Raucherzimmer gibt es fast keine mehr. Wenn, dann sind diese die schlechtesten Zimmer im Haus. Daher auch als Raucher immer Nichtraucher buchen und draußen rauchen. Jedes Hotel hat eine Ecke mit Aschenbecher.
    Wer in einem Nichtraucherzimmer raucht zahlt hohe Strafen. Man wird neuerdings darauf hingewiesen und manche lassen es sich schriftlich geben. Reinigungsgebühren liegen bei $250.
  • Es ist nicht selbstverständlich, dass in günstigen Motels die Bettwäsche gebügelt wird. Sie ist also nicht vom Vorbesitzer benutzt wenn sie zerknittert ist.
  • Frühstück in den USA ist kein Standard. An der Rezeption erfährt man, wo man gut frühstücken kann.
  • Trinkgeld bekommt jeder, der etwas für einen macht. Bellman, Concierge, Vallet Parking, Kofferträger, Zimmerservice. Nichts bekommt die Dame an der Rezeption, sie darf es auch nicht, da sie in den Verdacht kommen könnte, Geld für Upgrades anzunehmen.
  • Nicht das Trinkgeld für das Zimmermädchen vergessen. Es gehört aufs Kissen, da sie sonst in den Verdacht des Diebstahls kommen könnte.
  • Valet Parking (Wagen parken lassen) findet man in den Großstädten. Und kostet, neben der Buchung, extra und kann sehr teuer werden. Bis zu 40-60 Dollar plus Trinkgeld. Bei der Buchung darauf achten, ob es Pakete gibt, bei denen das Parken inklusive ist.
  • Hotelpreise sind auf den US-Seiten ohne Steuer. Auch ist beim Abschicken der Buchung oft nicht der Endpreis angegeben. Daher beim direkten Buchen genau schauen, ob incl. oder excl. Tax steht und wie hoch diese ist.
  • WLAN / Wi-Fi - Wenn auf der Homepage steht "WLAN available" heißt das, dass es extra kostet. WiFi bedeutet kostenlos.
  • Betten: Das amerikanische Einzelbett ist das Queensize und Doppelbett ist das Kingsize. Das Queen ist aber so breit, dass es für uns als Doppelbett genutzt werden kann. Jedoch hat es nur eine Decke. Kingsize ist ideal für Eltern mit Kleinkind. Amerikanische Betten sind relativ hoch. Es gibt regional noch andere Zwischenmaße und Bezeichnungen. Siehe hier.
  • Es wird normalerweise das Zimmer und nicht die Anzahl der Personen berechnet. Selten kommt es vor, dass eine zusätzliche Person ein kleines Aufgeld kostet, meist bei Frühstück inklusive. Die Frage nach der Anzahl der Personen muss aber trotzdem angegeben werden, da es für jedes Zimmer eine max. Belegung aus Feuerschutzgründen gibt. Diese wird streng eingehalten.
  • Die Rezeption ist sehr hilfsbereit und gibt Tipps fürs Frühstück, Umgebung und wie man wohin kommt. Ein Plausch beim Check-In ist immer sehr aufschlussreich.
  • Beim Check-In im Hotel wird man regelmäßig gefragt, ob man ein Upgrade möchte. Hier kann man noch vergünstigt ein besseres Zimmer kommen. Niemals dem Personal Geld anbieten für ein besseres Zimmer, in letzter Zeit wird das Personal deswegen streng beobachtet.
  • Jedes Hotel versucht einen Pool anzubieten diese ist aber oft sehr klein. Daher, wenn man den Pool auch nutzen will, vorher schlau machen. Bevor dieser Pool nur ein Whirlpool ist.
  • Bei Motels ist es oft üblich, den Schlüssel im Zimmer liegen zulassen, wenn man früh abreist und noch keiner an der Rezeption ist. Es wird ja immer im Voraus bezahlt. Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich die Zimmer vorher zeigen lässt. Wer das macht, bekommt meist auch das ‚Vorzeige‘ -Zimmer.
  • Eismaschinen und Eiskühler findet man fast in jedem Hotel. Die Maschinen stehen irgendwo auf dem Gang. Bei den Eiskühlern sind kleine Plastiktüten, in denen man die Eiswürfel einfüllt. Das Eis direkt in den Kühler zu füllen, ist sehr unhygienisch.
  • Kaffeemaschinen mit Pads (Koffein und entkoffeiniert) und Tee, sind schon normal geworden. Jedoch werden die Pads nicht jeden Tag aufgefüllt. Aber bei Nachfrage bekommt man in der Regel welche umsonst.
  • Das Personal ist sehr freundlich. Bevor man sich beschwert sollte man auch erst freundlich sagen, was man gerne hätte.
  • Toiletten sind ungewohnt. Das Wasser steht sehr hoch damit kein Geruch entsteht. Es ist also nicht verstopft. Auch erinnert das Spülen selbst oft an eine Hochdruckreinigung. Klobürsten hingegen sind wegen des hohen Wassers überflüssig und unbekannt.
  • Gewöhnungsbedürftig ist der Flauschteppich. Das wilde Muster verdeckt halt besser den Schmutz. Nichts für Allergiker. Aber in Kalifornien ist es in den besseren Hotels Mode geworden, Antiallergie-Zimmer anzubieten.
  • Darauf achten, dass Zimmer in bestimmten Regionen Fliegengitter haben. Moskitos hört man nicht wie unsere Mücken. Wir wurden bei Motels am Rand der Wüste darauf aufmerksam gemacht immer die Türe zu schließen, damit keine Schlangen, Spinnen und Skorpione ins Zimmer kommen.
Vacancy heisst in den USA das ein Zimmer frei ist. Nach einen Free Room zu fragen würde bedeuten das man ein Zimmer kostenlos möchte.
Vacancy heisst in den USA das ein Zimmer frei ist. Nach einen Free Room zu fragen würde bedeuten das man ein Zimmer kostenlos möchte.

Hotel buchen

Ich suche Hotels eigentlich immer nach dem gleichen Schema. Erstmal schauen was Tripadvisor für Hotels vorschlägt und die Bewertungen dort lesen. Sie geben, soweit ich das sehen kann, sich große Mühe, dass dort Hotels selber oder andere keine falschen Bewertungen abgeben.

Wenn man sich für ein Hotel entschieden hat, bleibt die Frage wo buchen? Entweder man bucht direkt über die Homepage des Hotels oder über eine der mittlerweile vielen Preisvergleichsseiten. Von den Seiten nutze ich jedoch nur Expedia oder Opodo .Wenn der Preis dort stimmt, buche ich dort. Auch bekommt man dort die Punkte der hoteleigenen Bonussysteme (siehe Hotelketten unten) gutgeschrieben. Dort hat man mehrere Hotels auch zentral hinterlegt. Praktisch, wenn man deren App nutzt.

Der Nachteil ist jedoch, dass die Hotels dort nicht alle Angebote und Pakete (Frei Parken, kostenlos Internet etc.) melden und man diese nur auf der eigene Homepage buchen kann. Auch fehlen auf diesen Seiten oft die besten Zimmer. Aber diese werden auch auf den Seiten der Hotels ausgeblendet, wenn man Discounts wie AAA auswählt. Ein anderer Nachteil kann sein, dass wenn man auf der Hotelhomepage direkt bucht, die Kosten, wenn es keinen Frühbucher-Rabatt gibt, auch erst vor Ort abgebucht werden, sodass es das Limit der Kreditkarte im Urlaub belastet.
Am besten hoteleigene Seiten, mit denen der Suchmaschinen vergleichen. Bei jedem Hotel kann es anders aussehen. Auch auf deren Facebook Seiten werden immer wieder Angebote gemacht, aber diese sind meist kurzfristig, wenn Hotels nicht ausgelastet sind.

Hotel- Motelketten in den USA

Die Hotels unten sind nach Ketten sortiert, so kann man sehen, welche Bonuskarte von welchem Hotel angenommen wird.
Neben den bekannten günstigen Motelketten Motel 6 & Studio 6 gibt es natürlich viele weiteren Ketten, die sich lohnen.
Bei einigen kann man mittels Points.com auf punkten und Punkte tauschen oder auch nur tracken.

Übersicht der Hotels in den Städten:

* Nicht in den USA

Reservierungsplattformen

(Vorteil deutsches Recht und Ansprechpartner)

Wer länger mit der Familie an einem Ort bleibt sollte evtl. bei folgenden Ferienwohnungen suchen:

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Bernd Krammer von USA Reisetipps

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