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Golf in den USA

Golf in den USA. Ein typischer US-Sport.

Anders als bei uns in Europa ist Golf in den USA ein Breitensport. Warum nicht in den USA mal Golf spielen?
In den USA ist Golf ein Breitensport. Daher kann man sich auch als Nicht-Golfer ruhig mal auf eine Drivng Range wagen.

Rund 8% der Amerikaner das sind etwa 25 Millionen spielen Golf. Nahezu jede Gemeinde unterhält einen öffentlichen Golfplatz. In vielen Sportbar ist Golf ein Smalltalk Thema. Turniere werden dort genauso verfolgt, wie andere Sportarten.

Golf als Tourist mal ausprobieren

Driving Range sind Plätze an denen man den Abschlag üben kann. Sie sind meist abends bis 22:00 Uhr und teilweise rund um die Uhr geöffnet. So das man auch abends und nachts wenn der heiße Tag abkühlt sich Bewegung verschaffen kann. Die Atmosphäre und die Leute die sich um die Zeit dort aufhalten hat was Besonderes.
Man bekommt einen Korb (Bucket) in den Größen Small (30–50 Bälles), Medium (50-80 Bälle) oder Large (80-150 Bälle).
Wenn man nicht alle Bälle aufbraucht gibt man sie zurück mit der Anmerkung sie für die Junior‘s zu spenden.

Die ersten Abschläge kann man sich von einem Golflehrer (Teaching Pro oder Club Pro) zeigen lassen, der auch bei der Auswahl der Schläger behilflich ist. Oder gerade bei öffentlichen Plätzen sind auch andere Spieler auf der Range hilfsbereit. Einfach im Clubhouse nachfragen. Ohne vorherige Kenntnis sollte man jedoch keine Runde auf dem Platz gehen, da es eine gewisse Etikette bedarf. (Siehe Infobox unten). Besser Zuhause bei einem der Einsteigerkurse mal üben.
Zum Golf lernen ist die Zeit in den USA zu schade.

Wer Mitglied hier in einen Golfclub ist sollte sich über die Partnerverbände in den USA informieren und über Privilegien die man mitnehmen kann. Es gibt zwei große Golfverbände in den USA: Die United States Golf Association (USGA) und die Professional Golfers' Association of America (PGA).

Golfgepäck im Flieger

Ein echter Golfer will seine eigenen Golfschläger mitnehmen. Jedoch sind sie Sperrgepäck, da sie die Größe eines Koffers überschreiten. Die Preise unterscheiden sich je nach Fluggesellschaft. Es gilt jedoch die Bestimmung des ersten Carriers. Sprich wenn der Anschluss Flug von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt wird gelten die Regeln der Ersten. Daher Achtung bei Codesharer. Es gelten die Gepäckbestimmungen der ersten Airline nicht der gebuchten Fluglinie! Bei Lufthansa etwa koste eine Golfausrüstung (bis 23 Kg) stand 2015 350€ und bis 32kg 450€. Ab den Status Frequent Traveler kann man eine Ausrüstung kostenlos mitnehmen. Jedoch nur innerhalb der erlaubten Freigepäckmenge.

An den meisten öffentlichen und jeden kommerziellen Golfplatz kann man auch Golfschläger ausleihen. Jedoch darf man keine Hochpreisigen Schläger erwarten.

Golfplätze in den USA

Einen Golfplatz in den USA zu finden ist nicht schwer. Einfach in der Google Maps suche nach „golf course“ suchen. Wer sich entschlossen hat ein Golfplatz in den USA zu besuchen muss zwischen drei Golfplätzen unterscheiden:

  • Private – Private Golfanlagen, wie die berühmten Golfplätze Cypress Point Club oder Pebble Beach Golf Links in Pebble Beach oder an der Ost Küste Shinnecock Hills Golf Club (Southampton, NY) oder Seminole Golf Club (Juno Beach, FL), die zu den Top 100 auf der Welt gehört.
    Sie werden, wie gesagt privat betrieben und sind Mitgliedern vorbehalten. Die Beiträge und Aufnahmen sind recht hoch und mit denen werden die hohen Unterhaltskosten für die Anlage finanziert. Gäste dürfen in der Regel nur auf den Platz wenn sie von einem Mitglied begleitet werden. Wer Mitglied in einem Golfverband ist sollte sich informieren wer über diesen auf Partnerplätzen Zugang erhält.
    Privat hat man kaum eine Change in solch einen Club zu kommen. Ihnen verdankt Golf den Ruf Elitär zu sein und das dort Geschäfte abgeschlossen werden.
  • Kommerzielle (Commercial) – Sind wie Gewinn orientierte Unternehmen geführt. Die Ausstattung und Möglichkeiten liegen naturgemäß über öffentlichen Plätzen. Hier steht der Besucher im Vordergrund. Deshalb wird hier auch rund um den Golf selbst mehr geboten. Viele Golfplätze liegen in Resorts mit Hotel und anderen Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten. Hier hat man die beste Möglichkeit einen Golflehrer zu buchen um die Grundkenntnisse zu erlernen.
  • Öffentliche (Municipal) – Viele Gemeinden in den USA unterhalten Golfplätze, wie bei uns Fußballplätze. Sie sind je nach finanzieller Stärke entsprechend ausgestattet. Immer mehr Gemeinden verpachten diese Plätze an Kommerzielle Betreiber oder Organisationen um die Kosten zu senken und für den Erhalt zu sorgen. Am besten informiert man sich auf den offiziellen Seiten der Gemeinde unter Recreation / Sport oder beim Visitor Center.
    Diese Plätze sollten für Anfänger die erste Anlaufstelle sein, vor allem wenn man nur Abend mal ein paar Bälle an der Driving Range spielen möchte.

Tipp: Mitgliedern wird Vorrang vor Gästen gewährt. Gerade an den Wochenenden ist es meist voll. Am besten in der Woche über buchen, da man gerade als Gast mehr Zeit einplanen sollte.

Die wichtigsten Begriffe beim Golfen

Die Begriffe beim Golf sind international ziemlich gleich. Wer Golf einfach man als Sport im Urlaub ausprobieren möchte sollte folgende Grundbegriffe kennen um sich online auf den Webseiten zu Recht zu finden und sich wenigstens an der Kasse unterhalten zu können was man will.

  • Hole-in-One: Sprich den Ball mit einem Schlag ins Loch zu befördern heißt in den USA Ace. Es gibt sogar Hole-in-One Versicherungen, da die Runden gerade bei Turnieren die man dann geben muss sehr teuer werden können. Andererseits gibt es aber auch Preise.
  • Air-Shot: Am Golfball vorbei schlagen. Wird als Stoke gewertet.
  • Bag-Tag: Ein Anhänger der an die Golftasche gehängt und zeigt dass man auf den Platz spielen darf. So erkennt man Gäste und Mitglieder.
  • Birdie: Ein Schlag unter Par. Ein Schlag mehr heißt Bogey.
  • Bunker: Sandhinderniss.
  • Cart: Golfwagen. Es gib auch 2-Wheel hand pulled bzw. 3-Wheell Hand-pushed Cart die man hinter sich oder vor sich her schiebt und mieten kann. Auch schon als elektrische Ausführung.
  • Club: Die Golfanlage oder eine Gruppe von Golfern. Auch ein Hilfsinstrument zum Abschlag heißt Club.
  • Fairway: Der Bereich zwischen Tee und Green
  • Driving Range: Der Übungsplatz um Abschläge zu üben.
  • Halfway House: oder Halfway Hut: Ein Gebäude üblicherweise zwischen den 9 & 10. Loch an dem es Erfrischungen und Snacks gibt.
  • Attend: Wenn ein andere Spieler die Flagstick (Auch Pin genannt) also die Fahne aus dem Loch nimmt.
  • Caddy: Eine Person, die man bezahlt das sie einem die Golfausrüstung trägt und vor allem Tipps beim Spielen gibt.
  • Range fee, Green Fee: Spielgebühr die von Gästen zu bezahlen ist. Für Spieler (Drive) und Begleitpersonen (Walk) werden unterschiedliche Preise verlangt. Rangefee ist die Gebühr für die Übungsanlage der Drive-Range.
  • Fore: Ruft man um eine andere Gruppe Golfer zu warnen.
  • Green: Die Rasenfläche rund um das Loch.
  • Professional Average Result (PAR): Die Regel Anzahl an Schlägen, die man für ein Loch brauchen sollte.
  • Platzerlaubnis / Platzreife (Curse permit oder Licence): Für manche Plätze benötigt man interne Prüfung um auf einen Platz spielen zu dürfen.
  • Pro: Profesioneller Spieler. Pro‘s haben kein Handycap, sie spielen „Off Scratch“ also Handycap 0. Daher einen Pro nie danach Fragen. Nur Männer heißen Pro, Frauen Proette. Ein Golflehrer heißt Teaching Pro oder Club Pro.
  • Putting Green – Im Gegensatz zum Driving Range wird hier das Einlochen geübt. Es ist meist am Clubhaus und kein eigener Trainings Bereich.
  • Score: Die benötigen Schläge bis ins Loch, die auf der Scorecard vermerkt wird. Die Scorecard ist für jeden Golfkurs abgestimmt und man bekommt ihn am Platz oder Online des Golfplatzes zum download.
  • Putt: Ein Schlag am Green bei dem der Golfball nur rollt.
  • Tee: Bezeichnet sowohl die Abschlagsfläche als auch das Plastik das man beim Abschlag unter den Golfball steckt.
  • Handicap (HCP): Die Spielstärke eines Golfers. Es handelt es sich um die Anzahl der Schläge, die ein Golfer im Schnitt für 18 Löcher über den Platzstandard (meist 72) mehr benötigt.
  • 19th Hole: Das Clubhaus (Da viele Golfplätze 18 Löcher haben)
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Bernd Krammer von USA Reisetipps

von
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