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USA Reiseberichte im Netz

Frank hat über seine Reise durch den Süd-Westen der USA ein Buch geschrieben.

Frank von www.frankroesner.de

USA Südwesten zum Nachreisen

Das Herz von Frank Rösner schlägt seit 2001 für Nordamerika. Nach insgesamt sechs Rundreisen durch Florida folgten Reisen nach New York, in die Neu-England-Staaten, nach Tennessee und in den Südwesten der USA. Zuletzt zog es ihn nach South Dakota und Wyoming. Aus der Begeisterung für Amerika und aus den eigenen Erfahrungen entstand seine Idee, einen etwas anderen Reiseführer zu schreiben – ZUM NACHREISEN. Sein Buch, das im Juni 2016 erschienen ist, beschreibt eine exemplarische Rundreise durch den Südwesten der USA mit Startpunkt Las Vegas. Ich hatte die Gelegenheit, dem Autor einige Fragen zu stellen.

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Hallo Frank,

Wie kam es zur Idee nach Amerika zu reisen und einen Reiseführer zu schreiben? Es gibt ja schon eine Menge USA-Reiseführer. Was hast Du bei den anderen vermisst, dass Du selbst ein Buch geschrieben hast?

Frank: Die gängigen Reiseführer sind zweifellos qualitativ hochwertige Nachschlagewerke. Es ist jedoch arbeitsintensiv, mit deren Hilfe eine eigene Reiseroute zu erstellen. »Das muss einfacher gehen«, dachte ich mir. Nicht jeder hat die Zeit, wochenlang eine Reise zu planen. So entstand die Idee für einen Reiseführer »ZUM NACHREISEN« und die Einladung an den Leser, eine detailliert beschriebene Reiseroute Tag für Tag nachzureisen. Zunächst gebe ich Tipps zu notwendigen Vorbereitungshandlungen und Buchungen. Danach folgt der Leser nur noch der vorgegebenen Reiseroute und genießt seinen Urlaub. Aber auch wer nicht vor hat, diese Reise exakt nachzureisen oder nur Teile davon, kann aus meiner Herangehensweise für seine eigene Reise viel mitnehmen. Um erfolgreich zu sein muss man außerdem etwas anders machen und sich von der Konkurrenz unterscheiden.

Frank Rösner hat über seine Reise durch den Südwesten der USA ein Buch geschrieben.

Wie lange hast Du an Deinem Reiseführer geschrieben? Und wie war Dein Weg von der Idee bis zur ersten Ausgabe in der Hand?

Frank: Nach der ersten Reise habe ich - mit Unterbrechungen - circa eineinhalb Jahre an dem Reiseführer geschrieben und danach zur Kontrolle einen Großteil der Reise noch einmal absolviert. Neben den inhaltlichen Recherchen war es insbesondere eine technische Herausforderung, z.B. die Straßenkarten mit geeigneter Software zu erstellen. Um meinen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, habe ich Buchcover, Lektorat und Buchsatz an Dienstleister vergeben. So konnte ich mich voll auf den Inhalt konzentrieren. Als Autor »stolpert« man heutzutage unvermeidlich über die fantastischen Möglichkeiten im »Print on demand«. Ich musste jedoch feststellen, dass sich ein Reiseführer mit 272 Farbseiten auf diese Weise kosten- und qualitätsmäßig nicht realisieren lässt. Deshalb habe ich mich für einen Auflagendruck im hochwertigen Offsetdruck entschieden. Der Reiseführer ist mittlerweile nicht nur über meine Homepage, sondern auch über alle Buchhandlungen lieferbar.

In Deinem Reiseführer geht es nicht nur um die Route. Ich selbst durfte bei einem Artikel über die Stromversorgung etwas helfen. Welche Ratschläge bekommt man noch in Deinem Buch?

Frank: Neben einer umfangreichen Reisecheckliste und Hinweisen zu notwendigen Buchungen im Voraus habe ich einige wichtige Themen näher ausgeführt. Für Deine fachliche Unterstützung bei dem Beitrag über die „Stromversorgung in Hotels und unterwegs“ bin ich Dir sehr dankbar. In weiteren Exkursen geht es zum Beispiel um Besonderheiten beim „Camping in den USA“ oder beim Restaurantbesuch. Eigene Abschnitte habe ich auch den amerikanischen Verkehrsregeln, den Zahlungsmitteln und der Handy- bzw. Internetnutzung gewidmet. Im Vordergrund steht aber eindeutig die genaue Beschreibung der Rundreise.

Deine Route dauert drei Wochen. Könnte man sie auf zwei Wochen kürzen?

Frank: Es besteht selbstverständlich immer die Möglichkeit, die beschriebene Rundreise den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Die Tour ist ohnehin zweigeteilt. In der ersten Woche geht es nach Westen durch das Death Valley zum Mt. Whitney Portal, weiter nach Süden bis Palm Springs und über die historische Route 66 zurück nach Las Vegas. Die zweite und dritte Woche führt nach Osten zum Grand Canyon und Lake Powell, ins Monument Valley und zum Arches Nationalpark. Nach einem Abstecher in die Rocky Mountains geht es über den Bryce Canyon und den Zion Nationalpark zurück nach Las Vegas. Dabei wird die erste Woche mit einem Mietwagen und Übernachtungen in Hotels durchgeführt, weil es die Wohnmobilvermieter nicht erlauben, während der Sommermonate ins heiße Death Valley zu fahren. Für die zweite und dritte Woche ist ein Wohnmobil vorgesehen. Das ist einfacher, als in den Weiten des Westens jeden Abend nach einem Motel suchen zu müssen. Wem nur zwei Wochen zur Verfügung stehen, könnte die erste Reisewoche weglassen und nur die östliche Rundtour bestreiten. Vor dem Hintergrund von Vorbereitungszeit, Reiseaufwand, Zeitaufwand für die Übernahme des Wohnmobils, Jetlag und Flugzeiten bzw. Flugkosten empfehle ich jedoch keine Amerika-Rundreisen mehr unter drei Wochen.

Im Buch sind viele Wegbeschreibungen und Reiserouten durch den Südwesten, die man lecht für sich abändern kann.

Bist Du auf dem Geschmack gekommen noch weitere Bücher zu schreiben?

Frank: Mit der Arbeit an meinem nächsten Reiseführer »USA Nordosten« habe ich bereits begonnen. Ein Schwerpunkt dieser Rundreise liegt auf dem Besuch von für die amerikanische Geschichte bedeutsamen Orten wie Boston, Plymouth und Philadelphia.

Vielen Dank das Du dir Zeit für das Interview genommen hast und viel Erfolg mit deinem Buch.