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Amerikanisches Boxspringbett

Amerikanisches Boxspringbett

USA-Feeling für zu Hause: So wird ein herkömmliches zum amerikanischen Boxspringbett.
Boxspringbetten kennen viele aus dem Hotel.
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Groß, besonders weich und mit ihrer typischen Höhe bleiben vielen USA-Urlaubern amerikanische Betten im Gedächtnis. Allerdings müssen diejenigen, die sich in die typisch amerikanischen Boxspringbetten verliebt haben, auch daheim nicht auf das gemütliche Nachtlager verzichten. Schließlich lassen sich die gemütlichen Betten mit üppiger Polsterung sogar aus einem herkömmlichen Bett nachbauen.

Boxspringbetten sind echte Amerikaner

Wer einen Urlaub in den USA verbracht hat, erinnert sich an die Dinge, die es bei der Einreise zu beachten gibt. Außerdem bleiben Urlaubern die kulinarischen Besonderheiten, die beeindruckenden Metropolen, Landschaften und Sehenswürdigkeiten im Gedächtnis. Außerdem erinnern sich viele Urlauber gerne gerade an die großen, weichen und besonders hohen Boxspringbetten amerikanischer Hotels.

Und tatsächlich: Boxspringbetten sind „echte Amerikaner“ und stammen ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Aufgrund ihrer gemütlichen Optik und des besonders angenehmen Schlafgefühls werden sie auch in Europa immer beliebter. Einziger Wermutstropfen für diejenigen, die das amerikanische Schlafgefühl auch zu Hause genießen wollen: Ein neues Boxspringbett ist oft ziemlich teuer. Allerdings kann, wer weiß, worauf es bei einem amerikanischen Bett ankommt, teure Anschaffungen vermeiden. Schließlich lässt sich sogar ein normales Bett in ein amerikanisches Boxspringbett umbauen.

Was macht das typisch amerikanische Bett aus?

Ein amerikanisches Boxspringbetten strahlt insbesondere durch Matratze, Box und Rückenteil, die üblicherweise mit demselben Stoff gestaltet sind, Gemütlichkeit aus. Außerdem lässt sich das Bett gut an die eigene Einrichtung und den gewünschten Wohnstil anpassen.

Neben seiner besonderen Optik weist das Boxspringbett eine besondere Konstruktion auf. Es lässt sich also sagen, dass sich auch dessen „inneren Werte“ von den hierzulande verwendeten Betten unterscheiden. So besteht ein Boxspringbett nicht allein aus einem Bettgestell und einer auf einem Lattenrost liegenden Matratze.

Stattdessen besteht ein echtes Boxspringbett aus folgenden Komponenten:

  • Box: Die Unterkonstruktion eines klassisch amerikanischen Bettes wird Boxspring oder kurz Box genannt. Teilweise wird die Unterkonstruktion auch als Federrahmen oder Federkernbox bezeichnet. Die Box besteht aus einem Holzrahmen mit Metallfederkern. Sie steht auf vier Beinen mit einer Höhe von circa 20 Zentimetern. Dadurch wird eine optimale Luftzirkulation unter dem Bett gewährleistet und Schimmelbildung vorgebeugt. Insgesamt ersetzt die Box in einem amerikanischen Bett den hierzulande üblichen Lattenrost.
  • Matratze: Die Matratze befindet sich in einem Boxspringbetten direkt auf der Box. Nach Belieben ist eine Kaltschaum- oder Federkernmatratzen verwendbar. Jedoch sind auch andere Matratzentypen oder sogar zwei Einzelmatratzen verwendbar.
  • Topper: Der Topper bildet die „oberste Lage“ eines amerikanischen Bettes. Er ist eine etwa 4 bis 10 Zentimeter starke Auflage aus Kalt- oder Viscoschaum und liegt auf der Matratze. Der Topper hat gemeinsam mit der Matratze einen starken Einfluss auf das angenehm gemütliche Liegegefühl.
Ein „herkömmliches“ Bett kann zum Boxspringbett werden.

So wird ein herkömmliches Bett zum Boxspringbett

Wer das spezielle und aus den USA bekannte Liegegefühl erleben möchte, muss sich nicht extra ein nagelneues Bett kaufen. Stattdessen lässt sich das Boxspringbetten-Liegegefühl mit einfachen Mitteln auch daheim genießen. Hierbei ist es sogar möglich, ein herkömmliches, bereits vorhandenes Bettgestell zu nutzen. Der Umstand, dass Bettgestelle hierzulande auf die Nutzung mit einem Lattenrost ausgelegt sind, stört hier nicht. So ist es möglich, das Standard-Bettgestell zum Boxspringbett „aufzurüsten“.

Für den Bett-Umbau sind folgende Schritte notwendig

Die Unterkonstruktion des Bettes austauschen

Um ein herkömmliches Bett in ein Boxspringbett zu verwandeln, ist insbesondere die Veränderung der Unterkonstruktion wichtig. Schließlich verzichtet das Boxspringbett gerade auf den hierzulande üblichen Lattenrost. Deshalb ist der Lattenrost gegen die für das Boxspringbett typische Federkernbox einzutauschen.

Der Austausch des Lattenrosts gegen die Federkernbox ist relativ einfach. Speziell für „herkömmliche“ Bettgestelle sind nämlich Federkernboxen erhältlich, die in das Bettgestell einlegbar sind. Zum Umbau ist es dann lediglich erforderlich, den alten Lattenrost herauszunehmen und ihn gegen die Box auszutauschen. Bei Doppelbetten sind zwei einzelne Boxen einlegbar. Wichtig ist Folgendes: Das verwendete Bettgestell muss eine Mindesteinlegetiefe von 16 Zentimetern aufweisen.

Die passende Matratze einsetzen

Ist der Lattenrost gegen die Federkernbox ausgetauscht, geht es an die Auswahl der passenden Matratze. Prinzipiell ist es dabei möglich, die zuvor verwendete Matratze auch mit dem neu gestalteten Boxspringbett weiternutzen. Ist die Matratze aber bereits alt und durchgelegen, macht der Austausch gegen eine neue Matratze Sinn.

Den richtigen Topper wählen

Wie erklärt, ist insbesondere der Topper in einem amerikanischen Bett besonders wichtig. Er trägt entscheidend zu dem einzigartigen Liegegefühl eines Boxspringbetts bei und darf daher nicht fehlen. Wer in seinem Bett bisher noch keinen Topper verwendet, kann beim Kauf zwischen vielen verschiedenen Modellen wählen. Matratzentopper sind sowohl aus Kalt- als auch aus Komfortschaum oder sogar punktelastisch erhältlich.

Wichtig ist es aber, immer darauf zu achten, dass der Bezug des Toppers waschbar ist. Ist der Bezug nämlich nicht bei mindestens 60 Grad waschbar, sind hygienische Schlafbedingungen nach einiger Zeit nicht mehr gegeben.

Vor- und Nachteile von Boxspringbetten

Boxspringbetten sind besonders gemütlich und schön anzusehen. Aufgrund ihres speziellen Aufbaus bringen sie außerdem einige besondere Vorteile mit sich. Allerdings können sich auch einige Nachteile ergeben, die vor dem Umstieg auf ein Boxspringbett zu bedenken sind:

Die Vorteile:

  • Aufgrund seiner drei Komponenten erreicht das Boxspringbett eine – im Vergleich zu herkömmlichen Betten – beachtliche Höhe. Das Plus an Höhe ermöglicht dabei – sogar für ältere Menschen – ein besonders bequemes Aufstehen und Hinlegen.
  • ​Der Federkern-Unterbau des Boxspringbetts gewährleistet eine besonders gute Druckverteilung im Liegen. Außerdem sorgen die zusätzlichen Lagen aus Box, Matratze und Topper für ein bequemeres Liegegefühl als bei einem Lattenrost.
  • Wer ein Boxspringbett verwendet, kann Unterkonstruktion und Matratze perfekt aufeinander abstimmen. Das ist einfacher, als nach der idealen Kombination von Matratze und Lattenrost zu suchen.

Die Nachteile:

  • Aufgrund der vielen Lagen können Personen, die es eher kühl lieben, das Schlafen im Boxspringbetten als wärmer oder zu warm empfinden.
  • Das Boxspringbett besteht aus mehreren Lagen. Um Feuchtigkeitsstau und Schimmelbildung vorzubeugen, ist auf besonders gründliches Lüften zu achten.
  • Ist das Boxspringbett aufgebaut, ist es schön anzusehen. Bei einem Umzug hingegen ist die sperrige Konstruktion unhandlicher als ein herkömmliches Bett.
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