Mietwagen in den USA günstig buchen

Mietwagen USA: 11 Tipps zum günstigen buchen

Was sollte man beim buchen eines Mietwagen in den USA beachten? Der Vergleich beim mieten eines Autos in Amerika.
Die Leihwagenfirmen bringen mit einem Shuttle die Mieter von und zum Flughafen.
Die Leihwagenfirmen bringen mit einem Shuttle die Mieter von und zum Flughafen.

Günstig einen Leihwagen für eine USA Rundreise buchen?

Klingt erstmal einfach. Online buchen, und das war es. Ganz so einfach ist es nun doch nicht.
Hier eine Übersicht was man beachten sollten wenn man an den populären Zielen den Mietwagen in Kalifornien (Los Angeles, San Francisco), Nevada (Las Vegas) und Florida (iami) bei der Autovermietung ein Auto leiht.

Auto mieten in den USA. Vergleich der Mietwagenfirmen

  • Wir haben bei Alamo* (derzeit 5% Rabatt) gebucht.
    Alamo Rent a Car und National sind ein Geschäftsbereich der Enterprise Holdings International Sales  Inc. und seit über 30 Jahren eines der führenden Mietwagenunternehmen weltweit. Bekannt wurde Alamo da sie die ersten waren die unbegrenzt Kilometer und All Inklusiv-Tarife eingeführt haben.
    * Wir haben bei Alamo das Gold Paket gebucht, da wir das Navi schon besorgt und alle Stopps eingespielt haben.
    Beim Gold Paket sind Unbegrenzte Kilometer, Vollkasko-/Diebstahlschutzversicherung (Ohne Selbstbeteiligung!), $1Mio. Haftpflichtversicherung, Flughafengebühren / Lokale Steuern, 1.Tankfüllung, alle Zusatzfahrer ab 25 Jahren und ein Deutscher Mietvertrag etc. drinnen.
    Das Paket war All incl., so das die Abgabe 2 Min. gedauert hat. Kurz scannen, Unterschrift das wars, da alle evtl Schäden eh von der Versicherung ohne Selbstbehalt gedeckt wären.Der Tankinhalt war auch incl.

    www.alamo.de

Vergleich Mietwagen Verleiher in den USA

  • Avis, Enterprise, Dollar & Hertz können bei Points.com getrackt werden.
  • Tipp: Lasst euch nicht von dem Frühbucher Rabatt blenden. Wenn man genau hinsieht, wird der Frühbucher Rabat in USD und der normale Preis in Euro zum Verwechseln ähnlich angezeigt. Vergleicht man die Europreise, ist es nicht mehr soviel, wie es den Anschein hat.

    Mietwagen Preisvergleich

    Modelle Typen

    In den USA reserviert man immer eine Fahrzeugkategorie und nicht ein bestimmtes Model. Ausnahmen sind sogenannte Premium Fahrzeuge. Folgende Kategorien werden meist angeboten, können sich aber von Land- und Stadtregion unterscheiden:

    • Economy / Compact - Kleinwagen mit 2 / 4 Türen. Für zwei Personen in Großstädten geeignet.
    • Midsize / Intermediate - 4 Türen. Untere Mittelklasse für Eltern mit Kindern mit wenig Gepäck. Tagesausflüge etc. Wäre bei uns der klassische Zweitwagen.
    • Standard / Fullsize - Mittelklassewagen mit mehr Stauraum. Stationwagon (Combi)
    • Premium / Luxury - Oberklasse Limousine meist mit Modelwahl.
    • Convertible - Cabriolet.
    • Standard SUV - Entsprechen in etwa unseren Kombis, jedoch etwas größer.
    • Fullsize SUV - Geländewagen, Allrad muss man nachfragen.
    • Minivan - Für bis zu 7 Personen und mehr Stauraum (Der Klassiker ist der Van vom A-Team). Meist mit Schiebetür an der Seite.
    • Vans - Bis zu 15 Personen, also kleine Reisebusse. Hier wird aber eine Erlaubnis zur Personenbeförderung verlangt.

    Mietbedingungen in den USA

    • Mindestalter 24 Jahre. Von 21-24 Jahren wird es teurer und ab 18 ist es schwer, jemanden zu finden.
    • Man benötigt immer den original Führerschein. Ein internationaler Führerschein reicht nicht zum Anmieten ist aber hilfreich. ADAC / ÖAMTC stellen solche aus.
    • Reisepass (Personalausweis kennt man nicht wirklich in den USA, dort hat man höchstens eine Sozialversicherungs ID) und evtl. Flugticket.
    • Autos werden tageweise angemietet nicht stundenweise. Kulanz ist etwa 30 Min., danach wird ein ganzer Tag berechnet.
    • Einwegmiete (One way), also woanders abgeben, ist innerhalb eines Staates selten ein Problem, kostet aber mehr (Drop Charge).
    • Mietverträge gibt es bei den großen Stationen in deutsch. Diese sollte man sich geben lassen um auch alles zuverstehen.
    • Fahrten nach Kanada sind kein Problem. Man kann den Wagen aber dort nicht abgeben, bzw. es wird richtig teuer. Mexico ist fast immer verboten.
    • Bei Unfällen immer die 911 dazuholen und zusätzlich beim Vermieter melden.
    • Es gibt Mautstrecken, daher darauf achten, dass man beim Losfahren Kleingeld oder den Responder hat.
      In San Francisco benötigt man spezielle Maut Systeme oder für die Maut in Florida.
    • Unbefestigte Straßen dürfen nicht befahren werden. Verlust der CDW.
    • Stornobedingungen beachten, auch bei Nichterscheinen (No Show).
    • Trailer und Anhänger zu ziehen, auch Abschleppen ist nicht erlaubt.
    • Winterreifen. Bekommt man in Kalifornien fast gar nicht, aber bei Fahrten in winterliche Gebiete erforderlich. Daher vorher reservieren.
    • Höchstmietzeit, bevor der Wagen gewechselt werden muss (gilt auch für die Versicherung).
    • Auch wenn voraus bezahlt wird, wird die Kreditkarte beim Anmieten mit der Kaution (sofern benötigt) belastet, also an genügend Rahmen auf der Kreditkarte denken. Bei der Rückgabe wird der Betrag wieder erstattet.

    Mietwagen vor Ort oder im Voraus buchen?

    Ganz klar im Voraus. Die Vorteile sind:

    • Kein Stress bei der Suche am ersten Tag.
    • Viele kleine ‚günstige‘ lokalen Anbieter haben geringere Leistungen vor Ort und heimische Bedingungen.
    • Rabatte bis zu 5-20% bei Frühbuchern.
    • Durch das vorher Bezahlen bei Frühbucher, ist der Betrag bei Urlaubsantritt bereits bezahlt und die Kreditkarte wird nicht mehr belastet, sodass mehr Rahmen auf der Karte für den Urlaub bleibt.
    • Gerichtsstand ist Deutschland und bei der Anmietung vor Ort gelten US-Mietregeln, die sich stark von unseren Unterscheiden!

    Bezahlung Kreditkarte oder Cash?

    Auch hier ganz klar Kreditkarte. Es werden keine Prepaid oder, nur gegen Vorlage einer Historie, Debit Karten genommen. Zum Bezahlen am Schluss können diese jedoch genutzt werden. Die meisten Verleiher wollen kein Bargeld, da sie bei Problemen die Karte nicht belasten können und den Mieter schlechter zu fassen ist. Daher gilt, wenn man einen Leihwagen-Vermieter findet, der Bargeld akzeptiert, schlechtere Konditionen und mehr Aufwand hat wie:

    • Die Kaution ist höher und wird bei Rückgabe nicht sofort zurückgegeben, sondern nachgeschickt.
    • Personalien werden genauer überprüft (Telefonrechnung vorlegen oder andere Rechnung, die einen ausweisen). Überprüfbare Telefonnummer.
    • Es müssen die Flugtickets vorgelegt werden.
    • Höhere Bearbeitungsgebühren und Kautionen.
    • Barzahlung muss abgesegnet, sprich genehmigt, werden von Oben.
      Daher muss eine Buchung im Voraus, über ein Büro, erfolgen.
    • Manche Versicherungen werden verweigert, meist die CDW.
    • Es können nur Kleinwagen bis Mittelklasse gemietet werden.
    • Mindestalter 25.
    • Keine Zusatzfahrer.
    • Vorher noch mit der Station vor Ort klären.
    Ein SUV Model. Man sitzt höher und hat genug Platz im Kofferaum für die Koffer.
    Ein SUV Model. Man sitzt höher und hat genug Platz im Kofferaum für die Koffer.

    Versicherungen für Mietwagen

    Die Mindestversicherung in den USA, die gegenüber den Summen, die eingeklagt werden kann, ist ein Witz. Daher bieten die großen Verleiher meist erweiterte Versicherungen gleich mit an, was die Kleinen "Günstigen" nicht machen.

    In den USA kann man auch seine eigene Versicherung mitbringen. Dies ist aber nur interessant, wenn man eine Versicherung in den USA hat (etwa Studenten oder Projekteinsätze). Versicherungen von Zuhause aus DACH mitbringen ist möglich, aber selten und muss vorher geklärt werden.

    ACHTUNG man muss zwischen Insurance und Waiver unterscheiden. Bei der Insurance handelt es sich um eine echte Versicherung, bei der eine Versicherungsgesellschaft im Hintergrund steht und einspringt. Bei einem Waiver handelt es sich um einen Ausschluss bzw. Befreiung und sichert erst mal gar nichts ab.

    Den Waiver kann man sehr schnell verlieren, da die Kosten nicht der Versicherung sondern meist dem Verleiher entstehen. Der Verleiher hat die günstigere Versicherung mit Selbstbehalt abgeschlossen und kalkuliert, dass er mit dem extra Fee für die CDW Gewinn macht.

    Ein Beispiel, wie es schon vorgekommen ist: Die meisten Vermieter haben ab Mittelklasse ein GPS eingebaut, mit dem sie den Mietwagen überwachen. Ein Beispiel ist der Fall bei dem ein Verleiher: (Acme nennt man eine nicht genannten/fiktiven Firma in den USA) die Kreditkarte des Mieters jedes Mal mit 150$ belastet hat, wenn er länger als 2 Minuten zu schnell gefahren ist. Der Verleiher bekam dadurch bessere Versicherungskonditionen. Die Firma darf es zwar nicht mehr aber…
    … wenn man auf unbefestigten (unpaved) Straßen fährt, kann es der Vermieter sehen. Lt. Vertrag erlischt die CDW sofort. Wenn nichts passiert okay, aber wehe man muss die CDW in Anspruch nehmen, auch wenn es erst später auf einer ‚paved‘ Road passiert. Aus demselben Grund fehlt meistens auch das Bordwerkzeug. So muss man bei einer Reifenpanne den Service rufen und der sagt brav dem Verleiher, wo es passiert ist.

    Führerschein für einen Leihwagen in den USA

    Für einen Leihwagen in den USA reicht der ganz normale PKW Führerschein. Die unterschiedlichen Führerscheinklassen wie bei uns kennt man dort nicht. Mit ihm kann man auch Boote, Motorräder und LKW's leihen.

    Schutz durch die Kreditkarte (CDW / LDW)

    Viele Kreditkarten bieten zusätzlichen Schutz, mit dem sie auch fleißig werben. Aber auch hier gilt das Kleingedruckte. Es sind Zweitversicherungen (Hauptversicherungen müssen extra abgeschlossen werden, wenn es überhaupt möglich ist), das heißt, sie greifen erst nach der eigentlichen Versicherung beim Vermieter. Folgendes sollte geklärt sein, bevor man sich entscheidet die Kreditkarte als Versicherung zu nutzen:

    • Haupt oder Zusatzversicherung
    • Unfallschäden CDW / LDW sollten klar sein
    • Diebstahl
    • Verlust / Erstattung der Kaution oder Gebühren beim Vermieter
    • Vandalismus, Hagel, Wetter, herabfallende Gegenstände etc.
    • Haftung Personenschäden
    • Maximale Leihdauer. Am Stück im ganzen Jahr.
    • Fahrten, auf welcher Fahrbahn. Nur befestigt oder auch unbefestigt.
    • Für welche Länder. Wichtig bei Tagesausflügen nach Mexico.
    • Geltung bei Zusatzfahrern. Ist nur der Fahrer oder das Auto versichert.
    • Transportschäden, etwa Gepäck.
    • Ausschlüsse: Lack, Glas, Unterboden, bei Geschwindigkeitsübertretungen, abgefahrenen Reifen, Sommerreifen im Winter, Handy beim Fahren, …die Liste kann man sich beliebig ausdenken.
    • Oder nicht für Luxuswagen, nicht für Extras, die nicht fest eingebaut sind wie portable Navis, Kindersitze.
    • Meldefristen des Unfalls.
    • Für welche Karte Standard, Silber, Gold, Platin, Black.
    • Und, und und….

    Leider findet man online bei den Kreditkarten Firmen keine AGB’s für Mietwagen in den USA. Daher habe ich die AGB der US Karten hergenommen, da diese evtl. gleich sein könnten! Immer vorher bei dem Herausgeber nachfragen!

    • Mastercard - Konditionen hängen von der herausgebenden Bank ab und müssen dort erfragt werden. Für US-Mastercard
      www.mastercard.us
    • Visa - Hier der Link zu den Bedingungen einer US-Visa Card
      www.visa.com
    • American Express - Die Reiseversicherung für die Haftpflicht ist die AXA. Hier die US-Bedingungen
      yourcarrentalclaim.com/
    • Diners Club - www.dinersclub.de/
    • Hier eine Übersicht der Leistungen der US-Kreditkarten, in wieweit dies auch für Deutsche gilt muss, wie gesagt, geklärt werden.

    Zusatzversicherungen

    Versicherungen können leicht teurer werden als der Mietwagen selber. Die meisten großen Vermieter, vor allem wenn man von DACH aus bucht, bieten All Inclusive Pakete an. Diese umfassen meist den Schutz, wie wir ihn kennen.
    Nun zu den ganzen Versicherungen und deren Abkürzungen, auf die man achten sollte:

    • Collision Damage Waiver (CDW) - oder auch Loss Damage Waiver (LDW) ist die Haftpflicht WICHTIG!
      Haftpflicht, die Unfallschäden übernimmt sowie Reparatur und Abschleppkosten. Es ist KEINE Versicherung! Meist wird die Kaution einbehalten. Es wird auch Diebstahl erwähnt, dies ist aber schon durch den Vermieter abgeschlossen und betrifft die CDW in der Regel nicht, wenn kein Verschulden vorliegt. Bei Verstoß gegen die Mietbedingungen (etwa Fahren auf unbefestigten Straßen, abschleppen etc) erlischt die CDW sofort!
      Zusätzlich gibt es Zero Deductible Protection - es wird kein Selbstbehalt gefordert, also man bekommt die Kaution wieder.
    • Liability Coverage Requirements - Achtung dies ist nur die minimale Deckungssumme.
    • LIS / SLI . Erhöhte Haftpflicht (EP Extension Protection) Wichtig!
      In Kalifornien ist die gesetzliche Mindestdeckung der CDW auf 15.000$ bei Tod oder Verletzung eines Einzelnen bzw. auf 30.000 $ bei Mehreren und Schäden nur bis 5.000$ erforderlich. Mit der LIS/SLI wird die Höhe meist auf 1 Mio. oder mehr erhöht. Hierbei handelt es sich um eine echte Versicherung, die Personenschäden bei Fremden, nicht aber die des Mieters und Insassen, abdeckt! Hier lohnt es sich auch auf die private Haftpflicht zu schauen, die man auch zuhause hat oder beim ADAC oder ÖAMTC abschließen kann. Auch die LIS kann man verlieren, wenn man gegen Mietbedingung verstößt oder andere Fahrzeuge abschleppt. Kleingedrucktes lesen da EP meist von Versicherungen vor Ort abgeschlossen werden und unterschiedlich sein können.
    • PAI/PEC – Personal Effects Coverage/PersPro Carefree Personal Protection CPP ist die Personeninsassen- und Gepäckversicherung. Sichert den Mieter und alle Beifahrer bei Unfällen ab. Auch bei Tod und Ärztlicher Behandlung. Die Gepäckversicherung (PEC) ist, wie alle Gepäckversicherungen unnütz, da sie nicht bei grober Fahrlässigkeit zahlen, also unbeaufsichtigt, im Auto, nicht abgesperrt etc. Den Kofferverlust beim Flug zahlt eh die Fluggesellschaft. Daher gibt es die PAI und PEC nur zusammen ;-) Auch hier mit der Versicherung des ADAC (Unfallversicherung) bzw. ÖAMTC (Weltschutz) vergleichen.
    Choiselane - Man kann sich aus der Kategorie den Wagen frei auswählen.
    Choiselane - Man kann sich aus der Kategorie den Wagen frei auswählen.

    Sonstige Posten

    Wie in den USA typisch, sagt der Verkäufer, was er haben will. Alle anderen Nebenkosten, wie Steuern, haut er zum Schluss drauf. Ist ja nichts, was er bekommt. Nicht, wenn man in DACH bucht, da hier per Gesetz die Endsumme genannt werden muss. Beim Verleiher kommt, wenn man vor Ort mietet, je nachdem noch Folgendes dazu.

    • Sales TAX - also die Steuern in Kalifornien 8,25%
    • In manchen Städten kann noch bis zu 2% eine Local/City Tax hinzukommen.
      Iglewood (LAX) haut 1% Tax drauf.
    • Tourismus Abgabe - nur in Kalifornien derzeit 2,85% Tourism Fee.
    • Airport Concession Fee Recovery ACFR - Da der Vermieter an den Flughafen für die Nutzung bezahlen muss, legt er auch das um. In Los Angeles z.B. 11.11% .
      Auch Hotels können Gebühren für einen Schalter im Hotel verlangen. Diese werden natürlich auch auf den Mietpreis als HCFR draufgehauen. Und es gibt viele Standorte mit ...CFR’s
    • Energiekostenzuschlag (Energy Surcharge) - Die Energiekosten, die zum Betrieb der Station und Wartung der Fahrzeuge benötigt werden. Da soll einer mal sagen, die Kosten wären nicht transparent.
    • Mietzuschlag (Rental Surcharge) – Sind je nach Gesetz unterschiedlich und heißen auch Verwaltungsgebühren.
    • Fahrzeugzulassungsgebühr (Vehicle Licensing Cost Recovery), auch die Zulassungsgebühren des Leihwagens werden umgelegt.
    • Transportation Fee - Alle Autovermietungen müssen diese Gebühr an den Flughafen abführen.
    • Umweltsteuern in Florida und Hawaii.
    • Trinkgeld für den Shuttle: Sollte man selber entscheiden. Ich halte es so, wenn jemand hilft bekommt er auch was dafür.

    Wer also glaubt ein Schnäppchen im Internet vor Ort gefunden zu haben, soll erst mal die ganze Rechnung abwarten. Auf der recht populären US Schnäppchen-Seite Priceline kann man jedoch nur mit einer Amerk. / Kanada Adresse buchen. Sie ist mehr für Flüge / Hotels interesant, bei der man auch seinen Wunschpreis nennen kann.

    Extras

    Wenn man seinen Mietwagen abholt, wird der fleißige Verkäufer versuchen, einen noch Extras aufzuschwatzen. Er wird von seinem Chef dazu angehalten, diesen Extra-Umsatz zu machen. Also standhaft bleiben.

    • Wichtig: Wer über die Golden Gate Bridge fahren will muss sich vom Verleiher eine Box für die Maut bzw. Toll in San Francisco geben lassen. Das selbe gilt für die Maut/Toll in Florida.
    • Upgrade - Hier kann man wirklich noch ein Schnäppchen machen. Man bekommt eine Klasse höher für weniger als dem Listenpreis. Jedoch sollte man nicht darauf spekulieren, dass eine höhere Klasse auch da ist. Umgekehrt kann es auch sein, dass die passende Kategorie gar nicht mehr da ist und man würde kostenlos eine Klasse höher bekommen, die man vorher als Upgrade verkaufen wollte. Hier hilft nur Pokern.
    • Zusätzliche Versicherungen kann man ablehnen, da man sich die Passende hoffentlich schon vorher gebucht hat.
    • GPS - Also ein Navi. Es wird an manchen Stationen pro Tag bezahlt aber meist bis zu einem max. Betrag. Also können bei drei Wochen schon über 200$ zusammenkommen. Ein gutes Navi bekommt man schon ab 80USD in jedem US-Supermarkt. Ein Navi macht auch nur in der Stadt Sinn. Auf dem Land ist es nicht schwer, auf Hunderte von Meilen, die einzige Straße zu finden. Außerdem, wenn man eine USA Sim Karte mit Datentarif hat, kann man sich auch von seinem Smartphone navigieren lassen.
      TIPP: Ich habe mir die wichtigsten Punkte vorher mit Google Earth markiert und dann exportiert. Diese Datei habe ich an meinen Navi Verleiher geschickt und aufspielen lassen. Zum Schluss habe ich die ganze gefahrene Route zugeschickt bekommen. Macht Spaß zu sehen, wo man überall war und sich verfahren hat.
      Die meisten dürften ein TomTom für Europa besitzen. In den USA ist Garmin aber von Haus aus besser. Daher lohnt sich das Leihen, allein schon wegen den Kosten für USA-Karten einspielen.
    • Kindersitze. VORSCHRIFT die streng geahndet wird. Und nicht irgendein Kindersitz, sondern nach Alter und Gewicht den passenden.
    • Zusatzfahrer. Sind in Kalifornien kostenlos.
    • Fuel Service Option - die erste Tankfüllung ist inklusive. Das heißt, man kann den Wagen mit leerem Tank zurückgeben. Das Geld für den Sprit, der noch drinnen ist, bekommt man nicht wieder. Jedoch kann man sich bei Alamo das Geld bei vollem Tank, gegen Rechnung, erstatten lassen.
      Wenn man ohne FSO den Wagen mit leeren Tank zurück gibt, ist natürlich teurer, als selbst an der Tankstelle zu tanken.
    • Tipp: Nicht den Ladeadapter für den Zigarettenanzünder vergessen.

    Sonstige Begriffe

    • Choice Line - Man kann sich das Auto auf dem Parkplatz aussuchen, das man aus der Kategorie haben möchte.
    • Check in / Out - Der Check Out passiert auf dem Parkplatz und dauert nur wenige Minuten. Jemand mit einem Notebook nimmt alle Daten auf, eine Unterschrift und das wars. Bei Zero Deductible Protection (siehe oben) wird meist noch nichtmal das Auto angeschaut.
    • Voucher - Die Buchungsbetätigung.
    • Satelliten Radio (XM) - Da auf dem Land stundenlang kein Empfang im Radio sein kann, kann man damit werbefrei Radio über Satellit hören. Wir hatten eins und es war ein Genuss. Da XM kostenpflichtig ist bieten es nur wenige an.
    • Speed Control o. Cruise Control - Tempomat regelt die Geschwindigkeit automatisch. Ein muss auf langen Strecken allein wegen den Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen.
    • Air Condition (AC) - Klimaanlage gerade im Sommer ein Muss.
    Bernd Krammer von USA Reisetipps